Wasserwirtschaft - Landwirtschaft: Partner in Sachen Umweltschutz!

Vorbeugender Gewässerschutz muss die Landwirtschaft mit einbeziehen. Ob Pflanzenschutzmittel, Mineraldünger, Mist oder Gülle – die überschüssigen Nährstoffe gelangen mit anderen Schadstoffen ins Grund- und Oberflächenwasser.


Seit mittlerweile über 20 Jahren arbeiten Landwirte und der WTL in den Wasserschutzgebieten eng zusammen, um insbesondere den Nitrateintrag in das Grund- und Oberflächenwasser bzw. in tiefere Bodenschichten zu vermeiden bzw. zu reduzieren.
Ziel ist die dauerhafte Einhaltung bzw. deutliche Unterschreitung des Trinkwassergrenzwertes für Nitrat in Höhe von 50 mg/l auch im Bereich des Grund- und Oberflächenwassers.



Grundlage für diese Zusammenarbeit ist die am 20.12.2011 novellierte und bis zum 31.12.2016 gültige Kooperationsvereinbarung zum Schutz des Grund- und Oberflächenwassers, das zur Trinkwasserbereitung verwendet wird, zwischen der Landwirtschaft und der Wasserwirtschaft im Kreis Steinfurt (Rahmenvereinbarung)". Danach handeln alle Beteiligten nach dem Grundsatz: „Vorsorge und Vermeidung ist allemal besser als die nachträgliche Entfernung von problematischen Inhaltsstoffen durch das Wasserwerk“.


Zu den Maßnahmen gehören u.a. die Optimierung der Gülleeinsatztermine und der Ausbringungstechnologie (Einsatz von Schleppschläuchen), Erweiterung und Neubau von Güllelager, Umwandlung von Acker- in Extensiv-Nutzungsflächen, Zwischenfruchtanbau.