Presseinformation | 03.03.2016

Geruchsprobleme des Trinkwassers in Ibbenbüren-Dickenberg und Recke.

WDer Hochbehälter Recke auf dem Buchholz versorgt die Gemeinden Recke und Hopsten sowie den Stadtteil Ibbenbüren-Dickenberg mit Trinkwasser. Bei Dachabdichtungsarbeiten ist versehentlich Bitumen in die Trinkwasserkammer 2 eingedrungen. Dieses wurde zwar umgehend  entfernt, trotzdem haben offensichtlich Rückstände zu wahrnehmbaren Geruchsbelästigungen überwiegend in der Versorgungszone Ibbenbüren-Dickenberg geführt. Das Gesundheitsamt des Kreises Steinfurt wurde umgehend am letzten Montag über die Vorkommnisse informiert. Zeitgleich wurden am Montag in der Versorgungszone Dickenberg insgesamt drei Wasserproben in der Hausinstallation von Kunden entnommen. Diese wurden vom Labor Dr. Wessling, Altenberge auf Lösungsmittelgehalte analysiert. Ein erstes Ergebnis liegt seit heute Nachmittag vor. Die in Frage kommenden Lösungsmittel sind im Trinkwasser nach dem vorliegenden Ergebnis nicht enthalten bzw. liegen unterhalb der analytischen Nachweisgrenze. Das Labor empfiehlt jedoch, weitere Wasserproben zur Bestätigung dieser Ergebnisse zu entnehmen und analysieren zu lassen.

Am Mittwoch wurden daher weitere sechs Wasserproben am Hochbehälter Recke sowie im Rohrleitungsnetz in Recke und Dickenberg entnommen. Über die Ergebnisse wird der WTL die Öffentlichkeit zeitnah informieren.

Zur Vorsorge wurde bereits am Dienstag die Trinkwasserkammer 2 des Hochbehälters Recke außer Betrieb genommen. Die Wasserversorgung von Recke und Hopsten erfolgt seitdem nur noch über die nicht betroffene Trinkwasserkammer 1 des Hochbehälters Recke. Das Rohrleitungsnetz auf dem Dickenberg wurde gespült und am Dienstag bis auf weiteres auf eine Versorgung aus dem Netz Ibbenbüren umgestellt.

Eine Gefahr für die Gesundheit unserer Kunden besteht nach der Umstellung der Zone Dickenberg und Versorgung der Gemeinde Recke und Hopsten aus der Wasserkammer 1 aus unserer Sicht derzeit nicht.

Trotzdem empfehlen wir für Säuglinge und Kleinkinder sowie für kranke ältere Menschen aus Vorsorgegründen, bis zum Vorliegen der Untersuchungsergebnisse der heute gezogenen Proben, Mineralwasser für eine orale Aufnahme zu verwenden.

Über die Telefonnummer 05451/900-0 können sich besorgte Kunden jederzeit mit Fragen an den WTL wenden.

 

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