Pressetext | 27.10.2014

Presseinformation: Ausschuss für Planen, Bauen, Umwelt und Sport der Gemeinde Recke besichtigte den Hochbehälter Recke.

Am 21. Oktober 2014 haben die Mitglieder des Ausschuss für Planen, Bauen, Umwelt und Sport der Gemeinde Recke die Baustelle des an der Buchholzstraße gelegenen Hochbehälters Recke besichtigt.

Nach der Begrüßung durch den Geschäftsführer Johann Knipper gaben der beim WTL verantwortliche Abteilungsleiter Ralf Steinbrink und Martin Hobl vom beauftragten Fachbüro GUV, Minden einen Überblick über den Stand der Sanierungsarbeiten.

Herr Steinbrink führte aus, dass der Hochbehälter Recke nach dreijähriger Bauzeit 1975 in Betrieb genommen wurde. Beim Hochbehälter Recke handelt es sich um einen erdüberdeckten zweikammerigen Trinkwasserspeicher mit einem Fassungsvermögen von 6.000 m³.

Nach fast 40-jährigem Betrieb seien nun deutliche Abnutzungserscheinungen und qualitative Mängel am Bauwerk und an den technischen Einrichtungen festzustellen, die nunmehr eine umfangreiche Sanierung erforderlich machen.

Anschließend erläuterte Martin Hobl den Stand der Sanierungsarbeiten. Begonnen mit den Maßnahmen wurde am 19. Mai 2014. Zuerst wurde die nordöstliche Wasserkammer außer Betrieb genommen und in den folgenden Wochen die dort vorhandene schadhafte Chlorkautschukbeschchtung abgestrahlt. Von Anfang August bis Ende September erfolgt dann in dieser Wasserkammer in einem weiteren Arbeitsschritt die Aufbringung der neuen mineralischen Beschichtung. Seit Anfang Oktober wird die neue Treppenanlage sowie die neue Rohrinstallation eingebaut. Nach dem aktuellen Bauzeitenplan soll Ende Oktober, so Martin Hobl, diese Wasserkammer desinfiziert und wieder in Betrieb genommen werden.

Danach soll dann ab Anfang November die südwestliche Wasserkammer außer Betrieb und in gleicher Weise saniert werden (Neue Beschichtung, neue Treppenanlage, neue Rohrinstallation).

Parallel zu den Arbeiten in den Wasserkammern werden die komplette Rohrinstallation, die Pumpen und die Elektrik in der Schieberkammer erneuert.

Mit der Fertigstellung der Sanierungsarbeiten gegen Ende April 2015 ist der Hochbehälter Recke für den weiteren Betrieb in den nächsten 30 bis 40 Jahren gut gerüstet.

Die Gesamtsanierungskosten belaufen sich auf ca. netto EUR 1,46 Mio..

Fotos stehen in hochaufgelöster Qualität der Presse zur Veröffentlichung zur Verfügung.

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